Sanierung und Erweiterung des Amtsgerichts · Rendsburg

Bauherr

GMSH AöR

Fachplanung

TGA: Pahl und Jacobsen, Heide
TGA Elektro: Schlüter & Thomsen, Neumünster
Tragwerksplanung: BCS GmbH, Rendsburg
Brandschutz: Schlüter & Thomsen, Neumünster

Anschrift

Königstraße 17
24768 Rendsburg

Fotos

Christoph Edelhoff

Das ehemalige Amtsgericht wurde von 1898 bis 1904 vom Architekten Regierungs- und Baurat Klopsch geplant.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde grundlegend saniert, die Sitzungssäle neu gestaltet und an die Anforderungen der elektronischen Akte angepasst. Auch das dreigeschossige Interimsgebäude, das in den ehemaligen Gefängnishof integriert wurde und während der Bauzeit das Gericht beherbergte, gehörte zu unserem Auftrag.

Die umfassende Barrierefreiheit ermöglicht allen Besucher*innen und Mitarbeitenden den uneingeschränkten Zugang zu den Gerichtssälen und Verwaltungsbereichen. Die Modernisierung trägt zur Digitalisierung der Justiz durch die E-Akte bei, was zu effizienteren Abläufen führt. Durch den Neubau und die Sanierung wird das Amtsgericht langfristig als zentrale Institution der Stadt gestärkt.

Die Funktionalität des Gebäudes wurde durch barrierefreie Erschließung, moderne Sicherheitstechnik und die Integration der E-Akte optimiert. Ein Aufzug verbindet nun die unterschiedlichen Geschosshöhen. Flexible Möblierungen in den Verhandlungssälen ermöglichen Anpassungen an verschiedene Nutzungsszenarien. Die Zugangskontrollen durch Kartenleser, die zentrale Besucherinformation und die digitalen Saalanzeigen verbessern die Orientierung und Abläufe im Gebäude.

Ein neuer Verbindungsbau erschließt nun beide Gebäudeteile barrierefrei und bildet gleichzeitig den zentralen Eingang.

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